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HR-PRAXIS

3 MIN LESEZEIT

Deshalb sollten Sie diesen Artikel lesen:

Sie denken darüber nach, eine Personalsoftware in Ihrem Unternehmen einzuführen? Allerdings versinken Sie in administrativer Arbeit und Ihnen fehlt die Zeit? Lesen Sie im Artikel, wie einfach es ist, eine Personalsoftware einzuführen und was das ganze mit Kochboxen zu tun hat.

Sarah Reinhold

Sarah Reinhold

Heute Fisch & Recruiting, morgen Fleisch & Onboarding

Über die Gemeinsamkeiten von Kochboxen und vorkonfigurierter Personalsoftware

Sie kennen das bestimmt: Der Arbeitstag war lang. Sie kommen nach Hause, überladen mit neuen Informationen, Aufgaben, Deadlines. Ihr ganzes HR Team versinkt in administrativem Mist, dabei würden Sie sich viel lieber um strategische Themen kümmern. Die Stimmung ist dementsprechend im Keller. Das nächste große Projekt? Die Auswahl einer neuen Personalsoftware. Aktuell wissen Sie aber noch nicht mal wo Sie anfangen sollen.

Nach dem Arbeitstag folgt das Abendessen. Kochen – für viele ein Ritual, um in einen entspannten Abend zu starten. Wenn da nicht immer die Vorbereitung wäre. Rezepte raussuchen, frische Lebensmittel besorgen – dafür fehlt im Alltag oft die Zeit. Nach Feierabend noch einkaufen gehen nervt! Was ist im Vorrats-Regal? Nur noch Fertig-Essen.
Und während Sie jetzt Ihre Dose Ravioli öffnen, fällt Ihnen etwas ein. Letztens haben Sie von Kochboxen gehört – frische Lebensmittel, welche mit dazugehörigen Rezepte direkt nach Hause geliefert werden. Wäre das nicht die perfekte Lösung?

Kochbox & Personalsoftware: Was passt zu Ihren Bedürfnissen?

Die Ravioli schmecken wie immer – unbefriedigend. Also zurück zur Option mit den Kochboxen. Man kann sich zwischen einer vegetarischen, einer Fisch- und einer Fleisch-Box entscheiden. Und für wie viele Tage pro Woche die Gerichte geliefert werden sollen. Nehmen wir doch mal an, Sie bestellen die Fisch-Variante mit zwei Gerichten pro Woche. Zwei bis drei Klicks und das erste Paket ist bestellt! Das war erstaunlich einfach und preislich auch noch überschaubar.  
Wäre es nicht toll, wenn es beim benötigten Personalmanagementsystem auch so einfach wäre? Ein paar Klicks und man hat ein Paket mit allen benötigten Modulen, Inhalten, Prozessen zusammen? Vielleicht brauchen Sie gerade für das Recruiting eine schnelle Implementierung. Oder Sie möchten die Prozesse in Ihrer Nachfolgeplanung oder im Ziele- und Leistungsbereich mit einer solchen Software voranbringen? Egal ob Sie mit einem einzelnen Modul starten und später gegebenenfalls erweitern, oder direkt das ganze Sortiment bestellen. Nachträgliche Änderungen sind tatsächlich möglich. Genau wie bei den Kochboxen.

>> Kostenloser Leitfaden: Mit HR-Software die Personalarbeit erleichtern

Kochbox & Personalsoftware: Was ist drin in den Paketen?

Eine Woche später: Die erste Kochbox ist angekommen, das erste Gericht köchelt vor sich hin. Mit Ihrer Personalsoftware hingegen sind Sie vermutlich noch keinen Schritt weitergekommen. Oder haben Sie sich doch ein wenig informiert und festgestellt, dass es noch weitere Parallelen zwischen der Kochbox und der Softwareeinführung gibt?
Denn die gibt es tatsächlich: An Stelle eines Rezepts wird vom Berater ein Projektplan bereitgestellt:

  • Womit fangen wir an?
  • Welcher Schritt dauert wie lange?
  • Was genau sind unsere Verantwortlichkeiten?
  • Und in welcher Reihenfolge führen wir diese durch?

All diese Fragen werden Ihnen beantwortet. Statt den Lebensmitteln werden bei der Implementierung vorkonfigurierte Inhalte mitgeliefert: von E-Mail-Vorlagen über Berechtigungskonzepte bis hin zu Genehmigungsprozessen. Die Inhalte – ähnlich der Lebensmittel – sind aufeinander abgestimmt. Durch die Bereitstellung markterprobter Prozessabläufe ist die Software unmittelbar einsatzbereit. Die Implementierungszeit – ähnlich der Zubereitungszeit – ist somit verhältnismäßig kurz.

Kochbox & Personalsoftware: Hat's geschmeckt?

Bei der Kochbox besteht immer die Gefahr, dass der persönliche Geschmack nicht getroffen wird. Zu würzig? Zu scharf? Zu langweilig? Im besten Fall können Sie in den Gewürzschrank greifen und das Gericht aufpeppen. Doch was ist, wenn es Ihnen bei der Softwarelösung am Ende ähnlich geht und die mitgelieferten Inhalte am Ende doch nicht richtig zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen?
Im Gegensatz zur Kochbox hat die vorkonfigurierte Softwarelösung einen entscheidenden Vorteil. Zum Projektstart gibt es die Möglichkeit, nochmal vertiefend auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Umformulierungen von E-Mail-Vorlagen und die Anpassung an das firmeneigene Corporate Design sind Beispiele dafür. So kann von Anfang an sichergestellt werden, dass dem System die richtige „Würze“ mitgegeben wird.
Während der Berater das System aufsetzt – ähnlich der Zubereitung des Gerichts – gilt es für Sie lediglich zu testen, ob alles dem eigenen Geschmack entspricht. Falls dem nicht so ist, wird an entsprechenden Stellen nachjustiert. Am Ende des Projekts besteht somit keine Gefahr nochmal „nachwürzen“ zu müssen. Die Softwarelösung wird ganz nach Ihrem Geschmack sein. Versprochen!