Corporate Social Responsibility - Positive Psychologie

Was bedeutet Corporate Social Responsibility und wie können Unternehmen ihren Beitrag dazu leisten?


Über den Interview-Gast

Saskia Rudolph

Saskia Rudolph, Expertin für Positive Psychologie

Saskia Rudolph, Inhaberin der Spiegelneuronen GmbH und Expertin für Positive Psychologie, teilt in unserer VLog-Reihe ihre Expertise rund um das Thema "Glücksforschung" und den Zusammenhang mit der Arbeitswelt. 

Saskia Rudolph:

Spricht man über den Sinn von Arbeit und sinnerfülltes Handeln im Unternehmen, geht es meist schnell auch um den Begriff Corporate Social Responsibility.

Unter "Corporate Social Responsibility" oder kurz CSR ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens zu verstehen. CSR ist die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dies umfasst soziale, ökologische und ökonomische Aspekte.  

Konkret geht es beispielsweise um faire Geschäftspraktiken, mitarbeiter*innenorientierte Personalpolitik, sparsamen Einsatz von natürlichen Ressourcen oder dem Schutz von Klima und Umwelt, ernst gemeintes Engagement vor Ort und umfassende Verantwortung - in der gesamten Lieferkette oder dem Prozess. 

Grundlage dieses Handelns bilden die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen aufgestellten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die nicht nur von den Staaten selbst, sondern vor allem auch durch Unternehmen und Institutionen – aber auch von jeder/jedem Einzelnen umgesetzt werden sollen. Darunter befinden sich die Bekämpfung von Armut, Hunger und Ungleichheit genauso wie die Förderung von Frieden und Gerechtigkeit, Bildung, Innovationen und das Neudenken von städtischem Leben. Dabei steht unser sorgsamer Umgang mit der Umwelt - im Wasser, an Land und in der Luft - und dessen Schutz stets im Fokus. Um diese groben Ziele oder moralischen Vorstellungen greifbarer und konkreter zu machen, wurde noch ein Katalog mit 169 Zielvorgaben erarbeitet. Die gilt es nun gemeinsam und weltweit umzusetzen. 

Jedes Unternehmen hat die Aufgabe, Teil dieses Prozesses zu sein – inwieweit es diese Ziele umsetzt und auch umsetzen kann, ist natürlich sehr individuell. 

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Wichtig ist, zu erkennen, wo man wirklich proaktiv etwas verändern kann – vor allem auch im Kleinen. Und wo man im größeren Zusammenhang größere Stellschrauben bedienen kann. Hier ist eine transparente Unternehmenskommunikation und eine Begegnung auf Augenhöhe genauso unabdingbar wie eine Unternehmenskultur, die Nachhaltigkeit und Fairness in verschiedenen Ebenen lebt.  

Auf dem Weg zum zukunftsorientierten und sinnhaften Wirken und Handeln, geht es immer auch darum, sinnvolle Ziele und Visionen zu entwickeln – und genau zu diesem Thema gibt es einen weiteren Vlog. Schauen Sie gern rein.  

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